• Lausanne eskaliert: Wie rassistisch ist die Polizei?
    Aug 28 2025

    In Lausanne kam es nach dem Tod eines 17-Jährigen zu massiven Ausschreitungen zwischen Jugendlichen und der Polizei. Nächte voller Strassenschlachten erschütterten die Stadt – Szenen, die man sonst eher aus Frankreich kennt. Demonstranten werfen der Polizei Unverhältnismässigkeit und sogar vorsätzliche Tötung vor. Zusätzlich sorgt eine WhatsApp-Gruppe mit rassistischen Inhalten, an der mehrere Polizisten beteiligt waren, für noch mehr Empörung.

    Wir fragen: Wie hängen die tödliche Verfolgungsjagd, die Strassenkämpfe und die Rassismus-Vorwürfe zusammen?

    Wie reagiert die Polizei auf die massiven Anschuldigungen?

    Und warum konnte die Stimmung in Lausanne derart eskalieren?

    Mehr Artikel zum Thema:

    • 17-jähriger Scooterfahrer flüchtet vor der Polizei und stirbt nach Unfall – dann kommt es in Lausanne zu Krawallen
    • «Mir war sofort klar, sie haben mich erkannt»: SVP-Politiker bei Krawallen in Lausanne angegriffen

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    Host und Produzentin: Joëlle Weil

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    16 mins
  • Ärger mit Trump: Muss die Schweiz aus dem Gold-Business aussteigen?
    Aug 27 2025

    Donald Trump liebt Gold, er lässt sogar Turnschuhe vergolden. Doch der Schweiz nützt diese Vorliebe des US-Präsidenten nichts. Im Gegenteil: Als Gold-Drehscheibe leidet sie besonders unter seiner Zollpolitik.

    In Bern liegen deswegen die Nerven blank. Indiskretionen sollen Karin Keller-Sutter blossstellen, die Bundespräsidentin habe am Telefon mit dem US-Präsidenten alles falsch gemacht. Zugleich überbieten sich Experten und solche, die sich dafür halten, mit Ratschlägen, wie der Zollstreit für die Schweiz zu gewinnen sei. Dabei ist der Goldhandel immer wieder ein Thema.

    Welche Bedeutung hat Gold für Donald Trump?

    Welche Rolle spielen die Schweizer Goldraffinerien im Zollstreit?

    Ist es für die Schweiz Zeit, aus dem Gold-Business auszusteigen?

    Und ist es ratsam, jetzt in Gold zu investieren?

    Im Podcast Hinter der Schlagzeile von CH Media sagt Wirtschaftsredaktor und Edelmetall-Experte Pascal Michel: «Gold wirft keinen Zins ab und muss sicher gelagert werden, das verursacht auch Kosten.» Michel verrät im Gespräch, wie gross der Würfel wäre, wenn man alles Gold der Welt einschmelzen würde - die Zahl überrascht!

    Lesen Sie hier mehr zum Thema:

    • «Es gibt einen Verräter»: Informationskrieg um Trumps Telefonat mit Keller-Sutter
    • Für diese Schweizer Branche hat Trump eine Schwäche – nun will er plötzlich Zölle abschaffen
    • Zoll-Streit: Bundesrat sucht bei der UBS Hilfe in Amerika

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    Gast: Pascal Michel

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    20 mins
  • Goodbye Moskau: Zwischen Liebe und Ekel
    Aug 26 2025

    Die Journalistin Inna Hartwich war viele Jahre als Russland-Korrespondentin tätig. Ihre persönliche Verbundenheit mit dem Land und ihre Faszination führten sie dorthin – Russland wurde für sie über die Jahre sogar zu einer zweiten Heimat. Doch seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich ihr Blick auf das Land radikal verändert.

    Hartwich beschreibt, wie schwer es ihr fiel, Russland zu verlassen. "Ich empfinde manchmal Ekel“, sagt sie offen. Der Abschied war ein schleichender Prozess: Die Freude am Alltag verschwand, und die Sorge um ihre in Russland zurückbleibenden Freunde wuchs stetig.

    Als Journalistin erlebte Inna Hartwich die zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit in Russland hautnah. Viele Themen durfte sie aus Sicherheitsgründen nicht mehr schreiben – Selbstzensur wurde zur Realität. Ihre persönliche Verbundenheit mit dem Land und ihre Faszination führten sie dorthin – Russland wurde für sie über die Jahre sogar zu einer zweiten Heimat. Doch seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich ihr Blick auf das Land radikal verändert.

    Als Journalistin erlebte Inna Hartwich die zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit in Russland hautnah. Viele Themen durfte sie aus Sicherheitsgründen nicht mehr schreiben – Selbstzensur wurde zur Realität.

    Welche Eindrücke nimmt Hartwich aus ihrer Zeit in Russland mit?

    Wie hat sie die Zensur und Einschränkungen im Journalismus erlebt?

    Welche Themen waren tabu und durften nicht mehr veröffentlicht werden?

    Mehr Artikel zum Thema:

    • «Ich kenne deine Demütigungen»: Warum unsere Korrespondentin Russland nach Jahrzehnten jetzt verlässt
    • «Die Panzer kommen jetzt, schau hin, werde Patriot!» Putins prachtvolle Perversion des Gedenkens
    • Stalin ist zurück – in einer Metrostation in Moskau: Ein Sinnbild für die düstere Entwicklung in Putins Russland

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    Gast: Inna Hartwich

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    18 mins
  • Wie geht es mit Selenskyj und Putin weiter?
    Aug 21 2025

    Nach den Gesprächen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska sowie den darauffolgenden Treffen europäischer Staaten mit den USA in Washington wächst die Hoffnung auf ein direktes Gespräch zwischen Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj.

    Doch steigt damit auch die Wahrscheinlichkeit eines dauerhaften Friedens zwischen Russland und der Ukraine?
    Ukraine-Korrespondent Kurt Pelda von CH Media warnt: „Putin wird niemals von seinen Forderungen absehen.“ Gleichzeitig könnte der Zeitpunkt für Putin, mit Selenskyj an einem Tisch zu sitzen, strategisch günstig sein.

    Wie realistisch ist ein direktes Treffen zwischen Putin und Selenskyj in den nächsten Wochen oder Monaten?

    Welche Sicherheitsgarantien können die USA der Ukraine tatsächlich bieten?

    Und wie verlässlich ist die Rolle der USA als Partner im Krieg zwischen Russland und der Ukraine?

    Mehr Artikel zum Thema:

    • Nach dem Washingtoner Gipfel: Das sind die grössten Schwächen in Trumps Friedensplan
    • Kommt Putin in die Schweiz?
    • «You look fabulous» – Donald Trump lobt Selenskis Anzug und fällt auf einen billigen Modetrick herein

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    19 mins
  • Millionen-Business mit kranken Verwandten: Was läuft schief bei der Pflege zuhause?
    Aug 20 2025

    Eigentlich ist es das Normalste der Welt: Wird jemand in der Familie krank und braucht Pflege, kümmern sich wenn möglich die Angehörigen um den pflegebedürftigen Partner, die Mutter oder den Cousin. Fast jede Familie kennt solche Fälle aus dem eigenen Umfeld. Doch zuletzt ist die Angehörigenpflege in der Schweiz negativ in die Schlagzeilen geraten, weil die Kosten explodieren – sie steigen derzeit um fast 100 Millionen Franken pro Jahr.

    Anna Wanner, Co-Ressortleiterin Inland bei CH Media, sagt: "Es gibt private Organisationen, die sich auf Angehörigenpflege spezialisiert haben, weil es ein lukratives Geschäft ist. Sie können einen Teil des Lohnes der pflegenden Angehörigen in die eigene Tasche stecken."

    Was ist da genau passiert?

    Wer profitiert vom Geschäft mit der Angehörigenpflege?

    Und was plant Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider, um die Kostenexplosion zu stoppen?



    Lesen Sie hier mehr zum Thema:

    • Angehörigenpflege: Es geht meist auch ohne Entschädigung
    • Nun will die Spitex-Branche selber gegen Trickser vorgehen
    • Pflege von Angehörigen wird zum 100-Millionen-Business: Der nächste Prämienschock ist programmiert
    • Chefin von Spitex-Firma wehrt sich gegen Vorwürfe: «Da wird eine ganze Branche unter Generalverdacht gestellt»

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  • Chat GPT im Schulzimmer: Diese Kinder profitieren
    Aug 19 2025

    Ob für Hausaufgaben, Aufsätze oder schnelle Antworten im Unterricht – Chat GPT ist längst fester Bestandteil des Schulalltags geworden. Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler nutzt den KI-Chatbot regelmässig. Das bringt enorme Vorteile, aber auch Herausforderungen mit sich.

    Neue Technologien stossen oft auf gemischte Reaktionen – das war schon bei Taschenrechnern oder dem Internet so. Seit drei Jahren ist Chat GPT verfügbar, und seitdem greifen viele Lernende darauf zurück, um Hausaufgaben zu erledigen oder Unterrichtsinhalte zu vertiefen.

    Die Meinungen gehen auseinander:

    Kritiker warnen: "Das macht die Jugend faul!“

    Befürworter sehen grosse Chancen: „Das ist eine Revolution für das Lernen!“

    "Die Wahrheit liegt wie so oft irgendwo dazwischen“, sagt Raffael Schuppisser, KI-Experte bei CH Media. "Die Form des Unterrichts und die Vermittlung des Lehrstoffs muss durch den Einsatz von Chat GPT komplett überdacht werden. Und ja: Gewisse Schüler werden von künstlicher Intelligenz im Klassenzimmer massiv profitieren.“

    Eines ist klar: Künstliche Intelligenz wird den Unterricht dauerhaft verändern. Schulen müssen Wege finden, die Vorteile der Technologie zu nutzen, ohne kritische Denkfähigkeiten zu vernachlässigen.

    Mehr Artikel zum Thema:

    • «Man braucht gar nicht mehr zu denken»: Macht künstliche Intelligenz unsere Kinder dumm?
    • Zurück ins Klassenzimmer: Diese Schultheks gefallen den Kindern auch noch in ein paar Jahren

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    Gast: Raffel Schuppisser

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  • Ukraine ohne Stimme: Trump und Putin in Alaska
    Aug 14 2025

    Während Donald Trump und Wladimir Putin sich am Freitag in Alaska zum Gipfeltreffen über den Ukraine-Krieg versammeln, bleibt ein entscheidender Akteur aussen vor: die Ukraine selbst. Niemand vertritt vor Ort ihre Interessen – ein fatales Signal?

    Kurt Pelda, Ukraine-Korrespondent von CH Media, ordnet ein: „Sowohl die Ukraine als auch Russland halten an ihren Standpunkten fest. Die Ukraine wäre bereit, im Tausch gegen Sicherheitsgarantien Gebiete abzutreten – jedoch keine, die für ihre nationale Sicherheit entscheidend sind. Putin hingegen will die ganze Ukraine oder zumindest eine moskautreue Regierung in Kiew.“

    Warum berichten russische Medien begeistert über das Treffen?

    Weshalb findet der Trump-Putin-Gipfel ausgerechnet in Alaska statt?

    Gibt es trotz allem Hoffnung auf positive Wendungen?

    Mehr Artikel zum Thema:

    • Treffen zwischen Trump und Putin: Warum Alaska nichts Gutes erwarten lässt
    • Friedenspoker ohne die Ukraine – Trumps Alaska-Gipfel mit Putin sorgt für Verwirrung und viele offene Fragen

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  • Krisenmanagerin Keller-Sutter: Rettet sie die Schweiz vor Donald Trump?
    Aug 13 2025

    Die Bundespräsidentin machte das Scheitern im Zollstreit mit Donald Trump persönlich publik: «Ich hatte ein letztes Gespräch mit US-Präsident Trump vor dem Ablauf der Frist für die US-Zölle», schrieb Karin Keller-Sutter auf X: «Es konnte keine Einigung über die zwischen der Schweiz und den USA verhandelte Absichtserklärung gefunden werden.» Im Gegenteil: Trump verdonnerte die Schweiz zu einem Strafzoll von 39 Prozent auf alle in die USA verkauften Güter.

    Das war am 31. Juli, am Vorabend des Nationalfeiertags vom 1. August. Seit Freitag, 8. August, sind die Zölle in Kraft. In der Schweiz stehen Zehntausende Jobs auf dem Spiel. Der Bundesrat operiert im Krisenmodus - angeführt von Karin Keller-Sutter.

    Was ist schiefgelaufen zwischen Trump und der Bundespräsidentin?

    Wie muss man sich so ein Telefonat vorstellen?

    Warum hat Bern Trumps Zollhammer nicht kommen sehen?

    Und welche Optionen hat die Schweiz nun, um aus der Krise herauszufinden?

    Im Gespräch sagt Doris Kleck, Stellvertretende Chefredaktorin von CH Media: "Donald Trump ist willkürlich und unberechenbar. Ich glaube nicht, dass Karin Keller-Sutter beim Telefonat mit ihm viele Fehler gemacht hat. Er war schon vorher schlecht gelaunt."


    Lesen Sie hier mehr zum Thema:

    • Karin Keller-Sutter: «Innert Minuten war klar: Der Deal ist Trump egal»
    • «Die Frau war nett, aber sie wollte nicht zuhören»: Trump putzt Keller-Sutter nach Telefonat herunter
    • Düstere Prognosen: «Mit 39 Prozent Zoll ist der US-Markt für die meisten Firmen tot»
    • Mit diesem Plan B ging Karin Keller-Sutter ins Gespräch mit Donald Trump
    • «Attraktiveres Angebot»: Bundesrat versucht Treffen mit US-Regierung einzufädeln

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