• Episode 23: Work-Life-Balance
    Mar 25 2026
    Work-Life-Balance – klingt gut, funktioniert nicht. In dieser Folge erkläre ich dir, warum dieses Konzept neuropsychologisch schlicht nicht stimmt. Denn dein Gehirn kennt keine Trennwand zwischen Arbeit und Leben. Stresshormone machen keinen Feierabend, nur weil du die Bürotür hinter dir zumachst. Aber es geht noch weiter: Kennst du das vollgepackte Erholungswochenende, das sich am Montag genauso erschöpft anfühlt wie der Freitag davor? Das ist kein Zufall – und auch keine Frage der Disziplin. Ich war selbst lange im „work hard, play hard"-Modus. Bis ich verstanden habe, dass das Nervensystem sich nicht austricksen lässt. Was braucht dein Gehirn wirklich, um sich zu regenerieren? Und warum fühlt sich echte Erholung anfangs so unangenehm an? Das und mehr in dieser Folge.
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    25 mins
  • Episode 22: Empathie
    Mar 18 2026
    In dieser Episode spreche ich darüber, was Empathie wirklich bedeutet – und warum sie so oft missverstanden wird. Du erfährst, weshalb Empathie und Mitgefühl nicht das Gleiche sind, wie unser Gehirn dabei tickt und warum zu viel Einfühlung sogar zur Erschöpfung führen kann. Aus meiner Arbeit in Restrukturierungen und Transformationen erzähle ich, warum Zahlen, Fakten und klare Botschaften allein oft nicht reichen und weshalb Menschen Meetings trotzdem mit einem unguten Gefühl verlassen. Am Ende bekommst du konkrete Impulse aus der Praxis, wie wir Empathie im Alltag trainieren können und warum sie gerade in Zeiten von Unsicherheit und Transformation eine der wichtigsten Fähigkeiten für Führung und Zusammenarbeit ist.
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    29 mins
  • Episode 21: Die Komfort-Krise
    Mar 11 2026
    Wann hast du zuletzt etwas getan, das dir wirklich schwer gefallen ist? Nicht weil jemand es von dir verlangt hat, sondern weil du es selbst gewählt hast? In dieser Folge spricht Anne über Michael Easters Bestseller "The Comfort Crisis" (auf Deutsch: "Die Komfortkrise"). Ein Buch, das ihr eigenes Leben verändert hat und das sie in ihrem Umfeld bereits Veränderungen ausgelöst hat. Easter, Journalist und Professor an der University of Nevada, verbrachte 33 Tage in der alaskischen Wildnis auf Karibu-Jagd: kein Handy, kein Netz, kein Komfort. Seine zentrale These ist so schlicht wie provokativ: Wir züchten Unbequemlichkeit aus unserem Leben heraus und genau darin liegt die Wurzel unserer modernen mentalen und körperlichen Gesundheitskrise. Anne verbindet Easters Argumente mit konkreter Neurowissenschaft und zeigt, warum Herausforderungen neurologisch notwendig sind und was du heute, ganz ohne Extremsport, ändern kannst.
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    23 mins
  • Episode 20: Unsicherheit
    Mar 4 2026
    In dieser Folge nehme ich dich mit in einen sehr persönlichen, sehr aktuellen Moment: Eine monatelang geplante Familienreise nach Asien fällt wegen der Lage im Nahen Osten über Nacht aus. Geld weg, Zeit weg, Plan weg. Was folgt, überrascht viele: kein Drama, keine Panik, kein tagelanger Frust. Stattdessen ein kurzes Aufschauen – und ein klares „Okay, was machen wir als nächstes?“ Diese Folge erklärt, warum das keine Gleichgültigkeit ist – sondern eine neurologische Fähigkeit, die trainierbar ist. Ich nehme die Neurowissenschaft der Unsicherheit auseinander: Was macht deine Amygdala, wenn Pläne platzen? Warum reagiert dein Körper auf Kontrollverlust wie auf eine echte Bedrohung? Und wie kannst du die Verbindung zwischen Alarmanlage und rationalem Denken gezielt stärken? Konkret, ehrlich, mit Hirn – und aus dem echten Leben gegriffen.
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    26 mins
  • Episode 19: Meditation
    Feb 25 2026
    In dieser Folge von „The Brain Behind“ geht es um Meditation, nicht als Trend oder Pflicht-Routine, sondern neuropsychologisch und neurobiologisch: Was verändert sich im Gehirn, wann hilft Meditation wirklich und wann eher nicht? Anne teilt außerdem ihre intensive Erfahrung aus sieben Tagen im Schweigekloster in Thailand und erklärt, warum Meditation oft weniger „Entspannung“ ist als eine ehrliche Begegnung mit den eigenen Gedanken. Am Ende gibt es einen einfachen, alltagstauglichen Einstieg, der auch ohne 10-Minuten-Routine funktioniert.
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    34 mins
  • Episode 18: Mythos Routinen
    Feb 18 2026
    In dieser Folge wird der aktuelle Routinen-Hype differenziert betrachtet. Routinen sind neurobiologisch sinnvoll, weil sie dem Gehirn helfen, Energie zu sparen. Automatisierte Abläufe entlasten den präfrontalen Cortex und reduzieren Entscheidungsstress. Sie unterstützen Fokus, Klarheit und mentale Stabilität. Problematisch wird es jedoch, wenn Routinen nicht mehr als Werkzeug dienen, sondern zur Identität werden. Wenn sie moralisch aufgeladen sind, mit Selbstwert verknüpft werden oder als Beweis für Disziplin gelten, können sie Stress erzeugen statt ihn zu reduzieren.
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    25 mins
  • Episode 17: Stille Verzweiflung
    Feb 11 2026
    In dieser Folge von The Brain Behind Communication geht es um ein Gefühl, das viele kennen, aber kaum benennen können. Eigentlich ist alles gut. Und trotzdem fühlt es sich innerlich nicht richtig an. Wir sprechen über das, was Henry David Thoreau bereits 1854 als quiet desperation beschrieben hat. Ein Leben, das funktioniert, aber innerlich nicht mehr wirklich berührt. Und wir schauen darauf, warum dieses Phänomen heute aktueller ist denn je. Du erfährst, • warum stille Verzweiflung kein persönliches Versagen ist • welche Rolle dein Nervensystem dabei spielt • warum zu viele Optionen, Vergleiche und Reize innerlich müde machen • und wie du ohne Selbstoptimierung wieder mehr Ruhe und Tiefe in deinen Alltag bringst Am Ende bekommst du ein kleines, alltagstaugliches Tool, das nicht mehr von dir verlangt, sondern dir hilft, wieder bei dir anzukommen. Diese Folge ist für Menschen, die viel tragen, viel leisten und spüren, dass es Zeit ist, wieder mehr bei sich selbst zu landen.
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    25 mins
  • Episode 16: Denkfehler
    Jan 28 2026
    Hast du dich schon mal gefragt, warum Pläne selten so aufgehen wie gedacht? Warum sich eine Entscheidung im Moment absolut richtig anfühlt und später komplett falsch? Oder warum du manchmal Ja sagst, obwohl du innerlich Nein meinst? In dieser Folge erklärt Anne, warum solche Momente kein Zeichen von Unfähigkeit sind, sondern das Ergebnis hoch effizienter Gehirnmechanismen. Du lernst, wie Entscheidungsheuristiken funktionieren, warum sie unter Stress besonders stark wirken und weshalb unser Autopilot oft übernimmt, obwohl wir glauben, rational zu entscheiden. Diese Episode verbindet neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit alltagsnahen Beispielen aus Job, Führung und Privatleben. Und sie zeigt dir, wie du mit mehr Bewusstsein, Zustandssicherheit und Selbstführung bessere Entscheidungen triffst, ohne dich permanent zu hinterfragen.
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    27 mins