• Folge 207 – Mitgebracht & aufgemacht (aus Japan)
    Feb 27 2026
    Willkommen zu Folge 207! Heute verbinden wir das Gestern mit dem Morgen und die alte Whisky-Welt mit der neuen. Es wird fast schon philosophisch – zumindest so lange, bis wir darüber debattieren, ob man für Whisky aus Elefantendung wirklich auf eine Safari nach Namibia gehen sollte. Wir bleiben lieber bei Dingen, die einfacher zu finden sind: Es ist die große Mitbringsel-Folge, und wir haben zwei ganz besondere Flaschen aus Japan auf dem Tisch. Unser erster Kandidat ist der Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask) von der Kiuchi Brewing and Distilling. Ein japanischer Single Malt, dessen farbliche Einordnung uns direkt in eine hochkomplexe landwirtschaftliche Debatte stürzt: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Heu und Stroh? Im Glas sorgt der Mix aus Bourbon-, Sherry-, Wein- und Rumfässern dann für weitere Verwirrung. Während Christian den Rum sucht, schmeckt Hendrik plötzlich Eisen. Ein milder Einstieg, der das japanische Geschmacksprofil definitiv erweitert. Nachdem wir unsere Gaumen fachmännisch mit rechtsrheinischem Kölner Leitungswasser (dem wahren Jungbrunnen) neutralisiert haben, kommen wir zu Silvis Geburtstagsgeschenk: Ein GlenAllachie 12 Jahre in Fassstärke, den Christian direkt aus Osaka mitgebracht hat. Die Farbe? Tiefes Mahagoni – oder, wie Silvi es liebevoll nennt: wie ein Stiefel, den man frisch aus dem Rhein geangelt hat. Diese wuchtige Sherry-Bombe entfacht eine wilde Diskussion über dunkle Schokolade, schokolierte Kaffeebohnen und die romantische Idee, seinem Whisky-Glas für den Abend am Kamin einen kleinen Pullover zu stricken. Schnappt euch ein Glas, trennt das Heu vom Stroh und genießt die Folge! Heute im Glas Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask)GlenAllachie 12 Jahre Cask Strength (Oloroso & Pedro Ximénez Finish) Hinomaru Whisky 2025 Edition (Four Cask) Aroma Hell fruchtighonigsüßes MalzEin Hauch ZitruszesteVanillecremeFeine florale Noten Geschmack Weich und ausgewogenBirnenkompottgoldene Rosinenkaramellisierte Nüssegetrocknete Aprikosenleichtes Toffee Abgang MittellangSanfte Eicheanhaltender Fruchtsüßton GlenAllachie 12 Jahre Cask Strength (Oloroso & Pedro Ximénez Finish) Aroma Dunkle Trockenfrüchten wie Feigen, Datteln und RosinenTiefe Oloroso‑NussigkeitSüße von Melasse und BackpflaumenNoten von dunkler Schokolade,Ein Hauch Espresso Geschmack Vollmundig und üppigSticky Toffee Puddingschwarze Kirschenreichhaltiger Kakaosaftige RosinenTabakblatt Abgang LangAnhaltende dunkle FrüchteSherryfüllebittersüße Schokolade Der Beitrag Folge 207 – Mitgebracht & aufgemacht (aus Japan) erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    31 mins
  • Folge 206 – Glencadam: Ein kaltes Zuhause mit Apfelmus auf Leder
    Feb 20 2026
    Endlich geht es mal wieder nach Schottland! Hendrik hat sich zur Feier des Tages hinter zwei Whisky-Geschenkdosen (die Christian mitgebracht hat) verschanzt und packt direkt eine Geschichtsstunde aus, die sich gewaschen hat. Heute sind wir zu Gast bei Glencadam. Ein cooler Name (der laut Hendriks wilder Übersetzungskette übrigens von “cold home”, also dem kalten Zuhause, abstammt), aber brennt die Destille auch ordentlich was ab? Wir klären, warum ein findiger Kaufmann 1825 eine Brennerei gründet, nur um sie nach dem Bau der Infrastruktur direkt wieder zu verscherbeln. Das Ganze bringt uns zurück zum Excise Act von 1823 und der verzweifelten Eindämmung der Schwarzbrennerei. Außerdem feiert ein alter Bekannter sein Comeback: Charles Doig, der Erfinder der Pagodendächer. Und ja, wir reden von den markanten Abzügen auf der Brennerei, nicht von asiatischen Zierbauten in Nachbars Vorgarten. Wir staunen über eine Destille, die auch heute noch mit Zettel und Stift statt mit Großrechnern arbeitet, einen einfachen Erdboden zur Feuchtigkeitsregulierung im Lagerhaus nutzt und einst den Lieblingswhisky für König Edward VII. lieferte. Warum man den Namen hierzulande trotzdem kaum kennt, verrät der Blick in die jüngere, von Schließungen geprägte Geschichte. Im Tasting-Teil wird es dann farbenfroh. Wir vergleichen zwei Small Batch Abfüllungen, die beide unkompliziert mit 46 Prozent und ohne Farbstoff oder Kühlfiltration auskommen. Der Kandidat aus der grünen Dose bringt uns dabei völlig neue sensorische Bilder in den Kopf. Denn mal ehrlich: Wer serviert schon ein frisches Stück Leder, das großzügig mit Apfelmus bestrichen wurde? Dazu gibt es ein Mundgefühl, das uns die Geschmacksknospen geradezu trockenlegt. Das Gegenstück aus der roten Dose erinnert optisch hingegen verdächtig an einen naturtrüben Kräutertee. Ob das Ganze geschmacklich abholt oder ob hier hauptsächlich der Alkohol das Kommando übernimmt, klären wir in dieser Folge. Am Ende bewahrheitet sich wohl die wichtigste Regel im Straßenverkehr: Bei Grün sollst du trinken, bei Rot sollst du aufhören. Heute im Glas Glencadam Reserva de Porto Branco (White Port Cask Finish)Glencadam Reserva de Porto Tawny (Tawny Port Cask Finish) Glencadam Reserva de Porto Branco Aroma helle Trauben, Birne und ein Hauch QuitteHonig, Vanille und feines Gebäckflorale Noten (Blüten, etwas Wiesenkräuter)helle Steinfrucht (Pfirsich/Aprikose), eher zartleichte Eiche, frisch und zurückhaltend Geschmack cremig-weich, mit Vanille und heller Süßeweißer Port bringt Traube/Most und einen fruchtigen SchimmerBirne, Pfirsich, dazu eine Spur Zitruszestemilde Gewürze (weißer Pfeffer, etwas Muskat)zum Ende hin etwas nussig (Mandeln), ohne schwer zu wirken Abgang mittellang, sauber und fruchtbetonthelle Süße klingt nach (Honig/Vanille)feine Trockenheit von der Eicheleichte Würze bleibt auf der Zungeam Schluss ein frischer, „heller“ Fruchtnachhall Glencadam Reserva de Porto Tawny Aroma rote Beeren und dunklere Frucht (Kirsche, Pflaume)Rosinen, Feigen und ein Hauch Dattelnnussig-warm (Walnuss, Haselnuss)Karamell/Toffee, leicht sirupartigwürzige Eiche mit etwas Kakao Geschmack deutlich portiger: Trockenfrüchte, Pflaumenmus, Feigekaramellige Süße, dazu eine Spur dunkle Schokoladenussige Noten (Walnuss) geben TiefeGewürze werden präsenter (Zimt, etwas Nelke)Eiche sorgt für Struktur und eine leichte Tannin-Kante Abgang eher lang und wärmendTrockenfrüchte und Kakao bleiben am längstenwürzige Eiche, leicht trocknendzum Ende hin etwas herber, mit nussigem Nachhalleine dezente „weinige“ Note bleibt am Gaumen hängen Der Beitrag Folge 206 – Glencadam: Ein kaltes Zuhause mit Apfelmus auf Leder erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    32 mins
  • Folge 205 – Whisky aus Reagenzgläsern?
    Feb 6 2026
    Es wird wieder amerikanisch, es wird weizig und vor allem wird es optisch verwirrend. Haben wir da Whisky auf dem Tisch oder bereiten wir uns auf den Chemieunterricht vor? Hendrik und Silvi haben aus Louisville Mitbringsel eingeschmuggelt, die verdächtig nach Reagenzgläsern aussehen – oder wie man es wohl edel nennt: Flacons aus Frankreich. Wir starten den Bunsenbrenner für den Bernheim Original. Ein Wheat Whisky, dessen Firmengeschichte aus mehr Bränden, Steuerstreitigkeiten und Abrissbirnen besteht als eine Staffel Dallas. Während Hendrik referiert, warum Heaven Hill plötzlich Bernheim ist, plant Silvi bereits das Abendessen: Aufgrund der deutlichen Paprikanote eignet sich dieser Tropfen anscheinend hervorragend für das nächste Chili con Carne. Danach wird es kriminell mit dem Larceny. Wir entlarven den Mythos um John E. Fitzgerald. Spoiler: Er war kein genialer Master Distiller, sondern ein durstiger Steuerbeamter mit einem Schlüssel zu den besten Fässern im Lagerhaus. Ein Whisky, benannt nach Diebstahl, der uns mit Noten von Kirschbonbons (die, die keiner wollte, oder doch?) in tiefste Kindheitserinnerungen stürzt und farblich an Prinzessin Peach erinnert. Außerdem erfüllen wir unseren Bildungsauftrag und klären endlich, warum Reagenzgläser unten rund sind. Das Labor-Lineup Bernheim Original Kentucky Straight Wheat WhiskeyLarceny Small Batch Kentucky Straight Bourbon Whiskey Bernheim Original Kentucky Straight Wheat Whiskey Aroma warmes Getreide, leicht „biskuitig“ (wie helle Kekse)Vanille und ein Schuss HonigToffee / Karamell, eher weich als schwerdezente Fruchtnoten (helle Beeren, ein Hauch Steinobst)trockenes Holz, sanft geröstete Eiche Geschmack cremig-süß, mit Vanille-Karamell als Grundtonweizige Brotkruste / helles Toast, mild und rundToffee, etwas Ahornsirup-Anklangleichte Würze (Zimt, ganz zart Muskat)fruchtige Nuance im Hintergrund (hell, nicht „saftig“) Abgang mittellang, warm und angenehmgeröstete Eiche wird präsenter, ohne bitter zu werdensüße Noten klingen nach (Honig/Toffee)feine Gewürzwärme bleibt am Gaumenam Ende etwas trockener, „holziger“ Ausklang Larceny Small Batch Kentucky Straight Bourbon Whiskey Aroma viel Süße direkt vorneweg: Honig und KaramellButterscotch / „Butterbonbon“-Vibefrisches Toastbrot bzw. helle BackwarenVanille und ein Hauch Orangenschaleleichte Eiche, sanft geröstet Geschmack butterig-weich, fast wie KaramellsauceHonig, Toffee, Vanille – klar dessertigdezente Würze (Zimt/Backgewürz), eher mildleichte Nussigkeit (geröstete Mandeln)Eiche hält das Ganze zusammen, ohne zu dominieren Abgang eher lang und „smooth“, mit anhaltender SüßeKaramell & Honig bleiben am längstenzum Ende hin etwas würziger (Backgewürz, minimal Pfeffer)sanfte Eiche/trockene Holznoten kommen nachwarmes, leicht süß-salziges Finale (ohne scharf zu werden) Der Beitrag Folge 205 – Whisky aus Reagenzgläsern? erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    31 mins
  • Folge 204 – Don’t drink and Schwein
    Jan 30 2026
    Es wird tierisch, es wird historisch und vor allem wird es grundsätzlich. Heute klären wir nicht nur, was wir im Glas haben, sondern auch, warum auf der Flasche ein Keiler abgebildet ist, der aussieht, als hätte er eine harte Nacht hinter sich. Handelt es sich dabei um ein mythisches Wachschwein, das im Jahr 1330 durch lautes Grunzen eine ganze Burg vor den fiesen Plesserittern rettete, oder doch nur um einen zukünftigen Rollmops? Während Christian die Gelegenheit nutzt, um den Podcast kurzzeitig in ein Seminar über preußische Reformen, den Wiener Kongress und Napoleons wahre Körpergröße zu verwandeln, widmen wir uns den bunten Flaschen aus Niedersachsen. Wir haben Blau und Orange auf dem Tisch – zum Glück betrifft das nur die Etiketten und nicht den Whisky, sonst wären wir schnell beim Schlumpf-Schnaps. Im Tasting sorgt der Triple Malt für gespaltene Lager. Da er in Craft-Beer-Fässern lag, riecht er verdächtig nach Hopfenkaltschale, was Silvi zu dem wohl philosophischsten Satz des Abends hinreißen lässt: Jedes Bier ist eigentlich nur ein vergeudeter Whisky. Der Straight Wheat muss danach versuchen, mit Portwein-Noten die Ehre der Distille zu retten, während wir uns streiten, welche Farbe Johannisbeeren eigentlich haben sollten. Schnappt euch ein Glas, lasst den Mexikaner im Schrank stehen und lernt, warum man Hartholz nach kleinen Franzosen benennt. Das Keiler-Lineup Hardenberg Club Triple Malt WhiskyHardenberg Club Straight Wheat Whisky HARDENBERG Club Whiskey Straight Wheat Whiskey I Wheat Whiskey I Whiskey aus Deutschland I 42,5% vol. I 0,7 l* Preis: € 24,99 (€ 24.990,00 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Feine floralen NotenLeichte ZitrusanklängeSubtile Sahnearomen Geschmack Sehr weich und geschmeidigSüße Getreidenotenmilder HonignoteVanillepuddingSehr sanft Abgang Leichter, kurzer AbgangZarte SüßeMilde Getreidenoten HARDENBERG Club Triple Malt Whiskey I Malt Whiskey I Whiskey aus Deutschland I 42,5% vol. I 0,7 l* Preis: € 17,21 (€ 24,59 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Weiche MalzsüßeHauch HonigLeicht getoastete EicheVanilleDezente TrockenfrüchteAprikoseGeröstete Nüsse Geschmack Ausgewogener MalzcharakterCremige TexturKaramellleichter ToffeeMuskat und weißer PfefferDezente Fruchtigkeit Abgang Mittellanger AbgangAnhaltende MalzsüßeLeichte Eichen­trockenheitZarte GewürzeEin warmer, runder Nachhall Der Beitrag Folge 204 – Don’t drink and Schwein erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    32 mins
  • Folge 203 – Glen-zender Start ins neue Jahr
    Jan 23 2026
    Wir sind wieder da – und die gute Nachricht vorweg: Diesmal hustet niemand ins Mikrofon. Ganz anders als beim Start ins letzte Jahr, wo wir erst mal wochenlang flachlagen, begrüßen wir das Jahr 2026 diesmal gesund und munter. Eigentlich wäre es laut chinesischem Horoskop das Jahr des Feuerpferdes, aber wir bleiben lieber in Schottland und widmen uns dem Tier mit dem Geweih. Zum Auftakt lassen wir es “piano” angehen. Keine wilden Experimente, keine Limonaden-Eskapaden, sondern ein klassisches Vertical Tasting einer der bekanntesten Brennereien der Welt: Glenfiddich. Wir haben uns das Core-Range-Paket geschnappt und stellen uns drei Fragen: Kann der 12-Jährige als Standard mehr als nur Supermarkt-Regal? Hält der 15-Jährige mit seinem berühmten Solera-Verfahren wirklich das, was das Marketing verspricht, oder öffnet das bei Christian nur alte Wunden? Und schmeckt man beim 18-Jährigen tatsächlich die Reife oder nur das Holz? Aber wie das bei uns so ist, bleiben wir nicht lange beim Whisky. Der 18-Jährige im Glas sorgt für einen massiven Nostalgie-Flashback. Wir kramen tief in unseren Erinnerungen und beichten, wie wir unsere eigenen 18. Geburtstage verbracht haben. Die Spanne reicht dabei von brav löffelbaren Eisbechern mit der Mama bis hin zu fragwürdigen “Fanta-Xuxu”-Mischungen und einem engen Kontakt mit einer Fußbodenheizung. Außerdem diskutieren wir über Whisky-Salami, warum man in Köln beim Rum-Tasting das Nasenloch wechseln muss und ob es tatsächlich einen Whisky gibt, der offiziell nach Eiscreme schmecken soll. Schnappt euch ein Glas, lehnt euch zurück und startet mit uns in ein hoffentlich glänzendes (oder glen-zendes) neues Jahr. Das Hirschgehege Glenfiddich Our Original Twelve (12 Jahre)Glenfiddich Our Solera Fifteen (15 Jahre)Glenfiddich Our Small Batch Eighteen (18 Jahre) Glenfiddich 12 Jahre Single Malt Scotch Whisky mit Geschenkverpackung* Preis: € 31,90 (€ 45,57 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Frische Birne und grüner ApfelMalzige Süße mit einem Hauch HonigLeichte florale NotenDezente Eiche im Hintergrund Geschmack Weiche FruchtigkeitSüßes Malz und VanilleEin Hauch ZitrusfrischeLeichte Eichenwürze Abgang Mittellang und mildSanfte SüßeLeicht trockenDezente Frucht Glenfiddich 15 Jahre Single Malt Scotch Whisky Solera mit Geschenkverpackung, 70cl – ein sensationelles Whisky-Geschenk* Preis: € 41,49 (€ 59,27 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Warme HonigsüßeReife Früchte wie Rosinen und PflaumenGewürze wie Zimt und MuskatTieferer Eichencharakter durch das Solera-Verfahren Geschmack Cremige VanilleKomplexe Süße aus Honig und TrockenfrüchtenWürzige Noten (Zimt, Nelke)Leichte Sherry-Anklänge Abgang Würzig-süßWarm und längerLeichte HolznotenSanfte Trockenheit mit Sherry-Nuancen Glenfiddich 18 Jahre Single Malt Scotch Whisky mit Geschenkverpackung, 70cl - in Ex-Bourbon- & Oloroso Sherry-Fässern gereift für hochwertigen Genuss* Preis: € 69,90 (€ 99,86 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Toffee und KaramellDunkle Früchte wie Feigen und DattelnEiche und etwas LederNussige Noten
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    37 mins
  • Folge 202 – Weihnachtszitronenlimogewitter
    Dec 18 2025

    Klingt es heute etwas dumpf? Das liegt an den dickwandigen Gläsern! 🍋🥃

    Frohe Weihnachten (oder so ähnlich)! In unserer letzten Folge des Jahres brechen wir mit allen Traditionen. Statt besinnlichem Bourbon gibt es heute ein Experiment, das unsere Bauchspeicheldrüsen an ihre Grenzen bringt: Wir rufen das Jahr des “Zisky” (selbsternannt, ein Mix aus Zitronenlimo und Whisky :D) aus!

    Die Mission: Wir mischen den braven Kilbeggan Irish Whiskey mit allem, was nach Zitrone aussieht. Von der klassischen Sprite über Hamburger Hipster-Limo bis hin zu neon-gelbem Zuckerwasser ist alles dabei.

    Wir klären dabei die wirklich wichtigen Fragen der Menschheit:

    • Warum sieht Mountain Dew aus wie flüssiger Klostein (und warum schmeckt es nicht nach Moonshine, obwohl es dafür erfunden wurde)?
    • Ist Gerri Zitrone wirklich nur was für Omas?
    • Kann man mit Gerolsteiner Minze einen Mojito für Arme basteln?
    • Und warum zur Hölle ist in der Fritz Zitronenlimo Orange drin?

    Schnappt euch eure (imaginären) Insulin-Spritzen und ein dickwandiges Glas. Wir trinken uns durch das Sortiment der deutschen (und amerikanischen) Softdrink-Industrie und verabschieden uns danach in die wohlverdiente Weihnachtspause.

    Wir wünschen euch ein frohes Fest, einen guten Rutsch und hören uns im neuen Jahr wieder! 🎄✨

    Das Zisky-Lineup des Grauens (und Genusses)

    Die Basis für unser Experiment bildet dieses Jahr ein Ire:

    • Kilbeggan Traditional Irish Whiskey

    Und das Zitronenlimo-Geschwader besteht aus:

    • 1️⃣ Sprite (Der Klassiker – mit oder ohne Zucker?)
    • 2️⃣ Penny Zitronenlimo (Der Discounter-Vertreter)
    • 3️⃣ Gerolsteiner Citrus-Minze (Der frische “Mojito”-Versuch)
    • 4️⃣ Valensina Saftlimo (Viel Frucht, wenig Prickeln)
    • 5️⃣ Fritz Limo Zitrone (Hamburgs Antwort mit Orange)
    • 6️⃣ Kaufland Zitrone-Limette (8,6g Zucker und schmeckt trotzdem nach “Zero”?)
    • 7️⃣ Gerri Zitrone (Der Oma-Klassiker aus der Eifel)
    • 8️⃣ Mountain Dew (Der neonfarbene Endgegner)
    • 9️⃣ und Sinalco (Der “ohne Alkohol”, weißt, weil sin alcohol (“sin” steht im Spanischen für “ohne”)

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    36 mins
  • Folge 201 – Yellowstone, Agraralkohol & die Schnauzbärte von 1883
    Dec 12 2025
    Mathe ist schwierig und Kalender sind es auch. Willkommen zu Folge 201! Eigentlich wäre der Plan genial gewesen: Die große Jubiläumsfolge 200 punktgenau als Weihnachtsspecial. Tja, hat nicht geklappt. Jetzt wird Weihnachten halt erst in Folge 202 gefeiert. Und dazwischen? Da parken wir heute diese Folge als glorreichen “Lückenfüller” auf dem Weg zum Fest. Wir nutzen die Pause für einen Ausritt ins Yellowstone-Universum. Statt Besinnlichkeit gibt es Cowboys, Familiendramen und eine Geschichtsstunde, die sich gewaschen hat. Christian peitscht uns in Rekordzeit von 1738 bis zu Kevin Costner, während wir versuchen, den Bogen von der Serie 1883 über 1923 bis zum Whisky im Glas zu spannen. Dabei klären wir die wirklich existenziellen Fragen: Warum ist Sam Elliotts Schnauzbart der heimliche Star der Serie?Wieso fehlte der Reservekanister?Und warum riecht unser erster Whisky etwas seltsam? Im Glas haben wir heute nämlich ein Kontrastprogramm der Extraklasse: In der linken Ecke der T.W. Samuels – ein “Blended Whiskey” aus der 200ml-Plastikflasche, der zu 80% aus Agraralkohol besteht und verdächtig mufft. In der rechten Ecke die Wiedergutmachung: Der Yellowstone Select Toasted. Schnappt euch ein Glas und überbrückt mit uns die Zeit bis Weihnachten! Treibstoff & Toast-Aromen T.W. Samuels Blended WhiskeyYellowstone Special Finishes Collection – Toasted T.W. Samuels Blended Whiskey Aroma Leichte Süße, die schnell an Vanille und Karamell erinnertMais-/Getreidenoten wie karamellisierter Mais bzw. „toasted grains“Ein Hauch Minze im HintergrundDezente Eiche und eine einfache Würze (eher zurückhaltend Geschmack Karamell und brauner Zucker als GrundtonEiche mit eher junger, unkomplizierter HolzwürzeEtwas nussig und deutlich körnig/maisig (klassisch „American blend“-Anmutung)Leichte Pfeffer-/Gewürzspitze plus ein kleiner Fruchteindruck, aber nicht dominan Abgang Mittlere Länge, weich auslaufend statt „kantig“Karamell → Vanille bleibt am längsten hängenEine milde Honigsüße kann nachklingenZum Schluss manchmal ein kleiner Zitrus-Touch als frische Note Yellowstone Special Finishes Collection Toasted Bourbon (1 x 700ml)* Preis: € 44,96 (€ 64,23 / l) Jetzt auf Amazon kaufen* Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Whisky Amazon (3591) Aroma Toasted Karamell und Vanille sehr präsent, insgesamt süß-warmHerbstliche Gewürze mit Zimt-AnklängenEiche deutlich spürbar, „getoastet“ statt rohJe nach Nase auch Minze bzw. Orangen-/Bonbon-Süße (candy-corn-artig) Geschmack Startet gern mit Pfeffer und Würze, dann süßer werdendToffee/Karamell plus Nussigkeit (Walnuss/Pekan)Geröstete Eiche und eine trockener werdende Holzstruktur im MittelteilFruchtige Akzente wie grüner Apfel können kurz auftauchen Abgang Kakao und teils Tabak/dunklere Noten, dann „crisp“ werdende EicheSüß-würziges Nachklingen mit Honig, Vanille und schwarzem PfefferSchwarztee-artige Trockenheit möglichEher mittel bis teils relativ kurz, mit trockenem Holz-Finale Der Beitrag Folge 201 – Yellowstone, Agraralkohol & die Schnauzbärte von 1883 erschien zuerst auf Grab The Glass Podcast.
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    37 mins
  • Folge 200 – Weltreise oder Weltuntergang? – Wir mischen den Ao!
    Dec 5 2025
    Leute, es ist soweit: Die 200 ist voll! 🥃🥳 Hätten wir gedacht, dass wir das schaffen? Nö. (Stichwort: Corona-Hobby). Aber wir kleben immer noch am Glas, und für dieses Jubiläum haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt. Statt einfach nur einen Whisky zu trinken, spielen wir heute „Whisky-Frankenstein“ und zerlegen einen der bekanntesten Welt-Whiskys in seine Einzelteile. Das Objekt der Begierde: Der Suntory World Whisky Ao. Suntory mischt hier Stoff aus den fünf großen Whisky-Nationen zusammen: Irland, Schottland, Amerika, Kanada und Japan. Das können wir auch! Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut und die (vermutlichen) fünf Original-Komponenten besorgt, um sie einzeln gegen den fertigen Ao antreten zu lassen. Was erwartet euch? Eine wilde Achterbahnfahrt von edlem japanischen Weihrauch bis hin zu amerikanischem “Agraralkohol”, der verdächtig nach Suppengrün riecht (Grüße gehen raus an Hendrik!). Wir klären die großen Fragen: Schmeckt man die 80% Grain-Alkohol aus dem Ami im fertigen Blend raus?Kann der edle Yamazaki gegen den Schraubverschluss-Kanadier bestehen?Und ist das Original am Ende wirklich runder als unsere wilde Mischung? Schnappt euch ein Glas (oder fünf) und feiert mit uns. Auf die nächsten 200! Cheers! 🥂 Heute auf Weltreise Kilbeggan Traditional Irish Whiskey (Irland)Beam’s Eight Star (USA – aka “Der Agraralkohol”)Canadian Club 12 Year Old (Kanada)Yamazaki Distiller’s Reserve (Japan)Glen Garioch Founder’s Reserve (Schottland)Suntory World Whisky Ao (Das Original) Kilbeggan Traditional Irish Whiskey (Irland) Aroma Ganz viel weiche VanilleHelles GetreideLeichte ZitrusnoteSehr mild und zurückhaltend Geschmack Typisch irisch-weichSüßes MalzHeller HonigEin Hauch von Butterkeks Abgang Kurz und schmerzlosWärmendSchnell verfliegende SüßeKein Brennen Beam’s Eight Star (USA) Aroma Dominant: Maggi & LiebstöckelFrisches SuppengrünChemische SüßeStechender “Agraralkohol” Geschmack Künstlich süßScharfer PfefferWässriges MundgefühlVersteckte Mais-Note Abgang Kurz und sprittigLeicht metallischKünstliche VanilleBleibt als “Spiritus” zurück Canadian Club 12 Year Old (Kanada) Aroma Würziges RoggenbrotDunkles KaramellRunder, voller DuftKeine alkoholische Schärfe Geschmack Ölig und weichTypische Rye-WürzeBrauner ZuckerLeichte Eichennote
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    51 mins