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  • Tattoos: Chemie, die unter die Haut geht
    Mar 2 2026

    Etwa jede vierte Person in Österreich trägt mindestens ein monochromes oder buntes Tattoo auf dem Körper. Umso erstaunlicher, dass über die Wirkung von Tattoos im Körper bisher wenig bekannt ist. Und es geht dabei nicht nur um mögliche Infektionen oder allergische Reaktionen. In Tätowier-Farben finden sich bis zu 100 verschiedene chemische Substanzen und mehr oder weniger starke Verunreinigungen, z.B. mit gesundheitsbedenklichen Schwermetallen. 2022 wurden EU-weit mehr als 4000 potenziell gefährliche Stoffe in Tattoo-Farben verboten. Trotzdem kann laut Expert:innen keine vollständige Entwarnung gegeben werden. Die Forschung zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Tätowierungen steht noch am Anfang. (Wh. v. 16. 06. 2025) - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02. 03. 2026.

    Gestaltung: Sabrina Adlbrecht

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    25 mins
  • Der Herzschlag der Sterne
    Feb 26 2026

    Open Space: das Magazin

    1. In Accra wurde ein Kulturforum eröffnet, das den künstlerischen Austausch zwischen Österreich und Ghana verstärken soll
    Beitrag: Joshua Mingers

    2. Messbare Ästhetik: Rezipieren Menschen das Original eines Kunstwerks anders als seine Kopie?
    Beitrag: Florian Jauk

    3. Der Herzschlag der Sterne: Was der Rhythmus von Sternen über ihre Herkunft und Zukunft erzählt
    Beitrag: Lilly Zerbst

    Moderation: Armin Stadler

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    25 mins
  • EuroChips
    Feb 25 2026

    Neue Computerarchitektur made in Europe

    Seit 1940 gibt es Computer. Und ihre Funktionsweise legte damals im Wesentlichen John von Neumann fest, der geniale ungarischen Mathematiker mit Wohnsitz USA. Dass über 80 Jahre später noch immer seine Idee von einer Rechenmaschine die Computerwelt prägt, ist erstaunlich. Schließlich gibt es kaum mehr einen Lebensbereich, der ohne Computerchips auskommt. Vom Auto, übers Haus bis zur Wissensgenerierung und Kommunikation. Das steigert nicht nur den Energiebedarf, sondern auch den Datenfluss in den Netzwerken, die Abhängigkeit von der Maschine und den Produktionsstätten der Chips. Das wiederum treibt die Forschung und auch die Forschungspolitik an. Materialien werden überdacht, das Design überarbeitet und digitale Souveränität beschworen. Auch in der EU. Welche neuen Entwürfe am Chipmarkt gibt es? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1^am 25. 02. 2026.

    Gestaltung: Mariann Unterluggauer

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    25 mins
  • Bestrafte Rückkehr
    Feb 24 2026

    Wie Kriegsüberlebende in der Sowjetunion verfolgt wurden

    Mit dem Ende des 2. Weltkrieges wurden Millionen sowjetische KZ-Überlebende, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene aus deutschen Lagern befreit. Aber bei vielen setzte sich die Leidensgeschichte nach der Rückkehr in die UdSSR fort. Denn für die sowjetische Führung unter Josef Stalin standen diese Überlebenden unter dem Generalverdacht der Kollaboration, sie galten als Landesverräter und Volksfeinde. Während heute unter Wladimir Putin der Kult um Stalin als Sieger über NS-Deutschland eine neue Intensität erreicht, ist die Erinnerung an seine Opfer aus dem öffentlichen Gedächtnis Russlands weitgehend getilgt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 24. 02. 2026.

    Gestaltung: Rosemarie Burgstaller

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    25 mins
  • Musik im Tierreich
    Feb 23 2026

    Warum Affen grooven und Vögel singen

    Das Gespür für Musik galt lange als rein menschliche Leidenschaft. Aber es gibt auch Tiere, die einen Rhythmus spüren, Melodien imitieren oder sogar selbst musizieren, tanzende Schimpansen oder den Kakadu "Snowball", der im Takt zu Queen wippte - und damit Weltruhm erlangte. Während Marienkäfer bei Heavy Metal das Fressen einstellen. Forscher:innen konnten bereits Anzeichen und einige Gründe für tierische Musikalität finden. Eine offene Frage ist bisher, ob Tiere dabei nur auf Klänge reagieren. (Übernahme Deutschlandfunk Kultur, 02. 10. 2025) - Diese Sendung wurde am 23. 02. 2026 in Ö1 ausgestrahlt.

    Gestaltung: Christine Westerhaus

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    25 mins
  • Wie Nähe unter die Haut geht
    Feb 19 2026

    Im "Open Space" zu Gast: Annett Schirmer, Psychologin an der Universität Innsbruck

    Werden wir gestreichelt, löst das ein wohliges Gefühl in uns aus. Spezielle Nervenfasern in der Haut reagieren auf sanfte, langsame Berührungen und leiten diese Signale an das Gehirn weiter. Je stärker diese Fasern feuern, desto angenehmer empfinden wir die Streicheleinheit. Berührungen machen uns auch empfänglicher für soziale Informationen. Warum wirken Berührungen so stark - und wie erforscht man etwas so Alltägliches wie Nähe? Die Psychologin und Neurowissenschaftlerin Annett Schirmer untersucht an der Universität Innsbruck, wie Mütter mit ihren Kindern interagieren, analysiert, wie Paare einander streicheln, und vergleicht menschliche Berührung mit der eines Roboters. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 19. 02. 2026.

    Moderation: Juliane Nagiller

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    25 mins
  • Meme-Kultur: Ein Motor der Radikalisierung?
    Feb 18 2026

    Das Attentat auf den rechtspopulistischen Aktivisten und Anhänger der MAGA-Bewegung Charlie Kirk im vergangenen September hat weitreichende Debatten ausgelöst. Warnungen vor einem möglichen Bürgerkrieg und einer neuen Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung nahmen zu. Auffällig ist, dass der 22-jährige Attentäter seine Munition mit Insiderwitzen aus der Internetkultur beschriftete. Seit sich in Christchurch, Neuseeland, ein Rechtsterrorist während eines Anschlags auf zwei Moscheen selbst filmte und sein Publikum dazu aufforderte, den schwedischen Webvideoproduzenten PewDiePie zu abonnieren, mehren sich politisch motivierte Angriffe, die Referenzen aus der Meme-Welt nutzen. Und die Gewaltbereitschaft scheint sich aus dem Online-Kosmos in die analoge Welt zu übersetzen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 18. 02. 2026.

    Gestaltung: Kaspar Arens

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    25 mins
  • Die Zukunft blüht im Kindergarten
    Feb 17 2026

    Wie Elementarpädagogik die Weichen ins Leben stellt

    In den frühen Jahren wird der Grundstein für die Entwicklung eines Kindes gelegt. Der Kindergarten als erste Bildungsstation im Leben wirkt sich nicht nur auf das einzelne Kind, sondern auch auf seine Familie und letztlich auf die Gesellschaft insgesamt aus. Allerdings rangiert Österreichs Kinderbetreuungssystem im Vergleich mit anderen EU-Staaten im unteren Drittel. Ein triftiger Grund ist der Fachkräftemangel. Laut einer Studie bräuchte es idealerweise 20.000 zusätzliche Elementarpädagog:innen, um den Betreuungsschlüssel zu verbessern. Dazu kommt, dass ab 2027 die Kindergartenpflicht um ein Jahr bundesweit ausgedehnt werden soll, was den Personalbedarf natürlich noch steigern wird. Woran krankt es bei der frühkindlichen Bildung und Betreuung hierzulande besonders, und was machen andere Länder besser als Österreich? - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 17. 02. 2026.

    Gestaltung: Sabrina Adlbrecht

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    25 mins