In Folge 3 von Schlossgeflüster dreht sich alles um das Herzstück des Schlossguts: den Wein. Anna und Constance sprechen über den Start ins Frühjahr, über die ersten Wochen Schlossbistro und über das gute Gefühl, wenn ein neues Angebot nicht nur funktioniert, sondern auch wirklich angenommen wird. Von dort aus geht es mitten hinein in den Alltag des Weinguts. Constanze erzählt, wie ein Weinjahr überhaupt abläuft, welche Arbeiten im Weinberg übers Jahr hinweg anfallen und warum Wein eben nicht einfach irgendwann in der Flasche landet, sondern das Ergebnis von sehr viel Handarbeit, Erfahrung, Timing und Verantwortung ist. Auch die Verbindung zwischen Weingut und Veranstaltungsbetrieb wird spürbar, denn beides läuft am Schlossgut oft gleichzeitig und verlangt einiges an Organisation. Natürlich geht es auch um den aktuellen Wein des Monats, den Grauburgunder, um Frühlingsküche, Foodpairing und die Frage, warum bestimmte Weine zu bestimmten Zeiten einfach besonders gut passen. Gleichzeitig wird die Folge aber auch an vielen Stellen grundsätzlicher: Was kostet Wein eigentlich wirklich? Warum ist Fasswein für viele Betriebe kaum noch wirtschaftlich? Und weshalb wird Wein als landwirtschaftliches Produkt oft ganz anders bewertet als andere Lebensmittel? Außerdem sprechen die beiden über das Zellertal als besondere Weinregion, über unterschiedliche Zielgruppen, über Constances sehr eigene und sehr ehrliche Weinphilosophie und darüber, wie alkoholfreie Weine inzwischen immer mehr Teil eines modernen Sortiments werden. Eine Folge über Frühlingsstimmung, ehrliche Einblicke in den Weinbau und die Realität hinter jeder Flasche.
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