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1002 Meinungen – der IMAS Wirtschafts- und Gesellschaftspodcast mit Markus Raml und Paul Eiselsberg

1002 Meinungen – der IMAS Wirtschafts- und Gesellschaftspodcast mit Markus Raml und Paul Eiselsberg

By: Mag. Markus Raml ; DDr. Paul Eiselsberg / Raml und Partner / IMAS International
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1002 Meinungen ist der Wirtschafts- und Gesellschaftspodcast von IMAS International mit Markus Raml und Paul Eiselsberg. Wenn ein Meinungsforscher und ein Steuerberater sich regelmäßig zusammensetzen, um über das zu sprechen, was Gesellschaft und Wirtschaft bewegt. Wir wollen die 1000 repräsentativen Stimmen der Bevölkerung aus den IMAS Studien mit unseren zwei persönlichen Perspektiven in einen spannenden Dialog bringen. In jeder Folge nehmen wir aktuelle Entwicklungen und Stimmungen in Gesellschaft und Wirtschaft unter die Lupe.Mag. Markus Raml ; DDr. Paul Eiselsberg / Raml und Partner / IMAS International Economics
Episodes
  • #22 | Weltfrauentag Spezial: Halbe Halbe? – Warum Gleichberechtigung im Haushalt über Pension und Zukunft entscheidet
    Mar 4 2026

    In der 22. Folge von „1002 Meinungen – der Wirtschafts- undGesellschaftspodcast“ diskutieren Markus Raml und Paul Eiselsberg anlässlich des Weltfrauentags 2026 ein Thema, das viele für längst gelöst halten – und das es offensichtlich noch nicht ist: die Aufteilung der Hausarbeit.

    Basis der Diskussion ist ein aktueller IMAS-Report mit 1.000 Befragten, repräsentativ für Österreich. Das Ergebnis ist eindeutig: Trotz moderner Lebensrealitäten, steigender Frauenerwerbstätigkeit und höherer Bildungsabschlüsse liegt der Großteil der klassischen Haushaltsarbeit weiterhinin weiblicher Hand.

    Waschen, Bügeln, Kochen, Geschirr, Staubsaugen, Fensterputzen – hier dominieren klar die Frauen. Männer übernehmen häufiger unregelmäßige Tätigkeiten wie Müll entsorgen, Reparaturen oder Rasenmähen. Beim Einkaufenherrscht am ehesten „Halbe Halbe“. Doch insgesamt zeigt sich: Das traditionelle Rollenbild wirkt stärker nach als viele glauben.

    Besonders spannend: Auch junge Männer greifen deutlich seltener zum Kochlöffel als junge Frauen. Gleichzeitig arbeiten Frauen heute so häufig wie nie zuvor – viele in Teilzeit oder Vollzeit. Die Gesamtbeschäftigung steigt,die durchschnittlich geleisteten Stunden sinken. Zeit allein kann also keine Ausrede sein.

    Und genau hier wird es wirtschaftlich relevant: Teilzeit,Erwerbsunterbrechungen und Care-Arbeit führen langfristig zu deutlich niedrigeren Pensionen. Die Diskussion führt deshalb vom Haushalt direkt zur Altersvorsorge, zum Thema Pensionssplitting und zur finanziellen Unabhängigkeitvon Frauen.

    Die Zahlen sind eindrucksvoll: Der staatliche Zuschuss zurPensionsversicherung steigt massiv an – der demografische Wandel verschärft die Situation zusätzlich. Wer wenig einzahlt, wird später weniger bekommen. Die Entscheidung für oder gegen Erwerbsarbeit wirkt Jahrzehnte nach.

    Diese Folge verbindet gesellschaftliche Realität mit ökonomischen Fakten. Sie stellt unbequeme Fragen, räumt mit Ausreden auf („Ich bin zu müde“, „Ich mache es morgen“) und appelliert an mehr Bewusstsein in Partnerschaften.

    Weltfrauentag heißt nicht nur Wertschätzung – sondern auch Verantwortung. Für faire Aufteilung, für finanzielle Eigenständigkeit und für eine zukunftssichere Lebensplanung.

    Eine Folge, die zeigt: Gleichberechtigung beginnt im Alltag – und endet bei der Pension.

    Hier die Studie dazu: https://www.imas.at/news/weltfrauentag-2026-haushalt-nach-wie-vor-in-frauenhand-waschen-buegeln-kochen-usw

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    15 mins
  • #21 | Unterkühlter Optimismus & volle Hosentasche: Warum das Smartphone unseren Alltag (und die Wirtschaft) neu sortiert
    Feb 4 2026

    In der 21. Folge von „1002 Meinungen – der Wirtschafts- undGesellschaftspodcast“ werfen Markus Raml und Paul Eiselsberg einen differenzierten Blick auf zwei eng miteinander verwobene Themen: die aktuellewirtschaftliche Grundstimmung in Österreich und Deutschland – und den tiefgreifenden Einfluss des Smartphones auf unseren Alltag, unsere Arbeitsweltund unser Denken.

    Ausgangspunkt ist ein Vergleich neuer Stimmungsdaten aus Österreich und Deutschland. Das Ergebnis: Der Optimismus ist in beiden Ländern unterkühlt. Nur rund ein Drittel blickt zuversichtlich auf das Jahr 2026, während Skepsis undPessimismus deutlich spürbar sind. Besonders brisant: Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands wirkt sich aufgrund der starken Exportverflechtungen unmittelbar auf Österreich aus. Investitionszurückhaltung, hohe Energiekosten,Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratie bremsen den wirtschaftlichen Aufschwung auf beiden Seiten der Grenze.

    Markus Raml ordnet die Situation aus Unternehmer- und Beratersicht ein und spricht offen über strukturelle Probleme – von langen Umsetzungszeiten öffentlicher Investitionen über Fachkräftemangel bis hin zu den Herausforderungen energieintensiver Industrien. Ein besonderer Fokus liegt aufder Automobilbranche und der Frage, wo künftig Wertschöpfung stattfindet: inEuropa oder zunehmend in Asien und Amerika.

    Im zweiten Teil der Folge wechselt die Perspektive – vom Makro- zum Mikroalltag. Anhand aktueller IMAS-Daten diskutieren die Hosts, wie sehr das Smartphone unser Leben verändert hat. Das Ergebnis ist eindeutig: Das Smartphone ist längst mehr als ein Kommunikationsmittel. Es ersetzt im Schnitt über acht Geräte – von Kamera, Navi und Wecker bis hin zu Geldbörse, Bankkarte und Arbeitswerkzeug. Für viele ist es permanenter Begleiter, Organisationszentrale und Produktivitätsmotor zugleich.

    Gleichzeitig sprechen Markus Raml und Paul Eiselsberg auch die Schattenseiten an: ständige Erreichbarkeit, steigende Erwartungshaltungen und die Herausforderung, bewusste Ruhephasen zu schaffen – für Konzentration, Kreativität und mentale Gesundheit. Dabei plädieren beide für einenreflektierten, aber positiven Umgang mit technologischen Entwicklungen.

    Diese Folge verbindet Wirtschaftsanalyse, Gesellschaftsdiagnose und persönliche Erfahrungen – und stellt eine zentrale Frage:
    Wie nutzen wir technologische Möglichkeiten so, dass sie uns wirklich voranbringen?

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    25 mins
  • #20 | 2026: Verunsichert – oder entschlossen nach vorne?
    Jan 14 2026

    Willkommen im Jahr 2026 – und willkommen zu einer besonders nachdenklichen, aber auch motivierenden Folge von „1002 Meinungen – der Wirtschafts- und Gesellschaftspodcast“.

    In Folge 20 sprechen Markus Raml und Paul Eiselsberg über die aktuelle Grundstimmung in Österreich. Grundlageist die traditionsreiche IMAS-Neujahrsumfrage, die seit 1972 erhoben wird und zeigt: Der Optimismus ist spürbar zurückgegangen, Skepsis und Sorgen dominieren.

    Warum ist das so?Seit 2020 erleben wir eine Phase multipler Krisen: Pandemie, Krieg in Europa, Inflation, wirtschaftliche Stagnation. Während frühere Jahrzehnte von Aufschwung und Planbarkeit geprägt waren, fehlt heute vielen Menschen das Vertrauen in eine klare Richtung. Besonders stark sorgen Teuerung, steigendeLebenshaltungskosten, politische Spannungen und geopolitische Konflikte.

    Doch diese Folge bleibt nicht beim Problem stehen. Sie stellt die entscheidende Frage: Was können wir selbst tun?
    Markus Raml zeigt auf, warum Investitionen gerade jetzt essenziell sind – für Unternehmen, für Arbeitsplätze und für den Wirtschaftsstandort. Er spricht offen über unternehmerische Verantwortung, Produktivitätssteigerung durch Automatisierung und KI sowie über den Mut, Entscheidungen zu treffen, auch wenn das Umfeld unsicher ist.

    Paul Eiselsberg ordnet die Daten ein, erklärt langfristige Trends und zeigt, warum Stimmung ein zentraler wirtschaftlicher Faktor ist. Denn Investitionenentstehen nicht nur aus Zahlen, sondern aus Zuversicht.

    Zum Abschluss geht es um persönliche Vorsätze, Entschlossenheit als Jahresthema und kleine Lichtblicke – von gut gebuchten Skigebieten bis hin zu positiven volkswirtschaftlichen Effekten durch Tourismus.

    Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum 2026herausfordernd startet – und warum genau jetzt Haltung, Mut und Optimismus gefragt sind.

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    22 mins
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