Tuberkulose
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Tuberkulose
Inhalte der Folge:
Mycobacterium tuberculosis als säurefestes, langsam wachsendes Stäbchen mit intrazellulärem Überleben in Makrophagen
Granulombildung mit verkäsender Nekrose als Ausdruck der zellvermittelten Immunantwort
Primär- und Reaktivierungstuberkulose mit typischen Begriffen wie Ghon-Herd, Ranke-Komplex und Assmann-Frühinfiltrat
Leitsymptome: Husten, B-Symptomatik, Hämoptysen und typische Oberlappenmanifestation bei Reaktivierung
Wichtige extrapulmonale Formen, z. B. Meningitis, Spondylitis, Perikarditis und Urogenital-TB
Diagnostik immer zweigleisig: Bildgebung plus direkter Erregernachweis
Bedeutung von 3 Morgen-Sputen, Mikroskopie, Kultur und PCR
IGRA/THT nur für Immunnachweis, nicht zum Beweis aktiver TB
Sofortige Isolation bei Verdacht auf offene Lungentuberkulose
Standardtherapie der sensiblen TB: 2 Monate HRZE, gefolgt von 4 Monaten HR
Relevante Nebenwirkungen und Interaktionen, vor allem unter Rifampicin
Besonderheiten bei latenter TB und MDR/RR-TB
Take-home-Messages:
Aktive TB wird nicht durch IGRA bewiesen, sondern durch direkten Erregernachweis.
Gute Probengewinnung ist entscheidend.
Rifampicin-Interaktionen muss man aktiv mitdenken.
MDR- oder Rifampicin-resistente TB gehört ins Spezialzentrum.