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Ohne uns steht alles still - Jennifer Follmann vom Töchterkollektiv zum Frauen*streik 2026

Ohne uns steht alles still - Jennifer Follmann vom Töchterkollektiv zum Frauen*streik 2026

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Demokratie lebt von Teilhabe. Aber was passiert, wenn strukturell nicht alle gleichermaßen gehört, gesehen und repräsentiert werden?

Das Töchterkollektiv ist eine noch recht junge, bundesweite, intersektional feministische und solidarische Bewegung, die gesellschaftliche Ungleichheiten sichtbar macht und aktiv für Gleichstellung kämpft.
Im Zentrum stehen Aktionen wie der Frauen*streik am 9. März 2026, bei dem gezeigt wird, wie sehr Gesellschaft und Alltag auf oft unsichtbarer Arbeit von Frauen* und marginalisierten Gruppen beruhen. Das Kollektiv vernetzt Unterstütze*innen, teilt Materialien für Protestaktionen und mobilisiert Menschen, um auf strukturelle Missstände aufmerksam zu machen.

Ursprünglich entstand die Bewegung aus der Protestaktion „Töchter gegen Merz“: Jennifer Follmann wollte aufzeigen, dass Frauen sich nicht instrumentalisieren lassen – wie etwa durch die „Fragen Sie mal Ihre Töchter“-Antwort von Bundeskanzler Merz auf die öffentliche Kritik an seiner Stadtbildaussage im Oktober 2025.
Aus dieser Aktion entwickelte sich seitdem das Töchterkollektiv, das nun über die Kritik an einzelnen Politiker*innen hinaus gesellschaftliche Missstände adressiert und mit dem ersten Frauen*streik am 9. März in über 70 Städten für Veränderungen eintritt.

In der aktuellen Podcast-Folge spricht Jen Follmann mit Katrin über die Verbindung von Feminismus und Demokratie – und darüber, warum Gleichberechtigung keine gesellschaftliche Zusatzfrage ist, sondern eine strukturelle. Ihr Austausch zeigt, wie aus Protest politische Organisierung wird – und warum es für eine stabile Demokratie entscheidend ist, Machtverhältnisse nicht als gegeben hinzunehmen, sondern zu hinterfragen.

Die zentrale Frage bleibt: Wie inklusiv ist unsere Demokratie tatsächlich – und was braucht es, damit sie es wird?

Eine Folge über Engagement, Organisation und darüber, warum Demokratie nicht selbstverständlich ist – sondern immer wieder neu ausgehandelt werden muss.

P.S.: Katrin selbst organisiert mit einer kleinen Gruppe aktiver Frauen* übrigens die Kölner Kundgebung mit, moderiert das Programm auf dem Heumarkt und vertritt die Kölner Versammlungsleitung Penny. Danke an die tollen FLINTA bundesweit, die den Tag rocken! Kommt alle vorbei, auch Allies sind willkommen!

Links:
Website Töchterkollektiv
Instagram Töchterkollektiv
LinkedIn Töchterkollektiv

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Aktionen werden über die Ortsgruppen organisiert, Updates gibt es hier - bei Fragen wende dich an uns:
LinkedIn Profil Katrin Wellmann oder per mail

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