Ohne Leistung wertvoll: Tiere, Beziehung und Haltung im tiergestützten Kontext
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16. Folge: „Warum haben wir eigentlich Esel und Kaninchen auf dem Lernhof? Die machen doch gar nichts Sinnvolles wie die Hühner, die Eier legen.“
Mit dieser ehrlichen Kinderfrage starten wir in die neue Folge von der tiergestützte Podcast – und tauchen tief ein in das Thema Leistung, Wert und bedingungslose Beziehung in der tiergestützten Intervention.
Was bedeutet überhaupt „sinnvoll“? Warum muss ein Tier etwas leisten? Und nach welchen Kriterien entscheiden wir, welche Tierarten wir in unserer Arbeit einsetzen und mit uns leben lassen?
Wir sprechen darüber, dass unsere Tiere nicht wegen besonderer Fähigkeiten oder Leistungen bei uns sind, sondern aufgrund von Beziehung, Bindung und Liebe. Wir werfen einen Blick auf kranke Tiere oder Tiere mit Einschränkungen – und darauf, warum ihr Wert niemals von ihrer „Nützlichkeit“ abhängt.
Gleichzeitig übertragen wir diese Gedanken auf unsere Klient*innen, die in einer Leistungsgesellschaft aufwachsen, in Schulen, die stark auf Bewertung und Funktion ausgerichtet sind. Was bedeutet es für Kinder und Jugendliche, wenn Tiere einfach sein dürfen – ohne etwas leisten zu müssen?
Und schließlich schauen wir auch auf uns als Fachkräfte: Wir achten auf unsere Tiere, wir achten auf unsere Klient*innen – aber achten wir auch auf uns selbst? Welchen Leistungsanspruch leben wir vor? Und was vermitteln wir damit?
Eine sehr persönliche, reflektierte Folge über Haltung, Wertschätzung und die Frage, was wirklich zählt – in der TGI und darüber hinaus.