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Grundgesetz in der Krise: Rupert Scholz fordert Rückbesinnung auf demokratische Kernprinzipien

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In «Deutsch und deutlich» mit Claudio Zanetti äussert der ehemalige Verteidigungsminister und Professor für Verfassungsrecht Rupert Scholz kritische Bedenken zum Zustand der deutschen Demokratie. Er betont die zentrale Bedeutung von Grundwerten wie Meinungsfreiheit und Menschenwürde, sieht diese jedoch gefährdet. Scholz kritisiert eine zunehmend unverhältnismässige Einschränkung der Meinungsfreiheit durch den Staat, etwa durch übermässige Strafverfolgung bei Politikkritik. Die Ausgrenzung der AfD und ein sinkendes Vertrauen in staatliche Institutionen wie das Bundesverfassungsgericht betrachtet er als alarmierende Signale. Zudem warnt er vor einer politischen Instrumentalisierung und Fehlentscheidungen des Gerichts, exemplarisch genannt im Klima-Beschluss, der seiner Ansicht nach die Politik unnötig lähmt. Scholz plädiert für eine Rückbesinnung auf demokratische Kernprinzipien wie Kompromissfähigkeit, politische Gleichbehandlung und die Wahrung institutioneller Neutralität. Obwohl für uns Schweizer wichtig ist, was in Deutschland läuft, wissen wir erstaunlich wenig über unser nördliches Nachbarland, mit dem uns eine fast 400 Kilometer lange Grenze verbindet. «Deutsch und deutlich» will das ändern: Ein pointierter, tiefergehender Podcast, der das Schweizer Publikum mit Hilfe prominenter und eloquenter deutscher Gäste durch den (politischen) Alltag in Deutschland führt – unterhaltsam, analytisch und mit dem charakteristischen Nebelspalter-Blick.
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