Depressionen und Psychosen bestimmten Sylvias Alltag
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Vor drei Jahren hat Sylvia einen Ort gefunden, der ihr half, wieder Fuß zu fassen – die AWO-Tagesstätte "Hoffnung" in Quedlinburg.
Hier bastelt sie, lacht, redet, hört zu. Besonders die Ergotherapie gibt ihr Kraft.
Nach einem schweren Schicksalsschlag war nichts mehr, wie es einmal war.Depressionen und Psychosen bestimmten ihren Alltag. Selbst das Fahren mit dem Bus wurde unmöglich. Der Weg in die Tagesstätte war nicht leicht – vor allem das erste Gespräch. Aber heute weiß Sylvia: Es war der richtige Schritt.
Sie hat dort nicht nur neue Menschen kennengelernt, sondern auch verstanden, dass sie mit ihren Problemen nicht allein ist. »Man lernt, dass es nicht nur um die Krankheit geht, sondern um den Menschen dahinter.«
Etwas ist ihr dabei aufgefallen: Noch immer kommen deutlich mehr Frauen als Männer in die Tagesstätte. »Vielleicht fällt esMännern schwerer, sich Hilfe zu suchen«, meint sie nachdenklich.
Heute schaut Sylvia wieder mit Zuversicht nach vorn.
Ihre Wohnung, ihr Umfeld, ihr Blick aufs Leben – alles hat sichverändert.