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17. Arbeiten mit hoch eskalierten Paaren: Regulation vor Intervention

17. Arbeiten mit hoch eskalierten Paaren: Regulation vor Intervention

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In dieser Episode sprechen Tine und Ben darüber, was in uns als Paartherapeut:innen passiert, wenn Paare vor unseren Augen eskalieren. Wenn Stimmen lauter werden, der Raum enger und unser eigenes Nervensystem mitreagiert, ist das kein Zeichen von Inkompetenz, sondern von emotionaler Einstimmung.

Die Folge beleuchtet die Bedeutung von Selbstwahrnehmung, Regulation und Bindung im Therapieraum und zeigt, wie wir auch in stressigen Momenten präsent und führend bleiben können – ohne zu beschämen oder autoritär zu werden. Eine angeleitete Spürübung unterstützt dabei, innere Sicherheit, Wachheit und Ruhe zu verankern.

Anhand konkreter Praxisbeispiele geht es um zentrale Fragen der Arbeit mit eskalierenden Paaren: Wie verlangsamen wir den Prozess? Welche Sätze helfen wirklich? Was tun wir, wenn Paare nicht stoppen? Und wie nutzen wir Stimme, Körper und Präsenz als regulierende Instrumente?

Diese Folge richtet sich an EFT-Paartherapeut:innen und andere bindungsorientiert Arbeitende, die ihre Führung vertiefen möchten – nicht durch mehr Technik, sondern durch Verkörperung, Klarheit und Mitgefühl.

Chapters

00:00 Wenn der Paarzyklus den Raum übernimmt 02:49 Angeleitete Spürübung - Mitgehen, ohne mitgerissen zu werden 09:31 Eskalation antizipieren und einordnen 13:47 Der „Oh-oh-Moment“ im eigenen Körper - Pause statt Panik 20:46 Was tun, wenn Paare nicht stoppen?

Keywords

Paartherapie, Eskalation, Selbstwahrnehmung, Bindung, Nervensystem, Führung, Regulation, Therapie, Spürübungen, emotionale Intelligenz

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