05 Iran unter Sanktionen: wie Wirtschaftskriege Gesellschaften brechen
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Was passiert, wenn ein Land militärisch kaum angreifbar ist und der Krieg stattdessen über Banken, Öl, SWIFT und Sanktionen geführt wird?
In dieser Folge zeige ich dir am Beispiel Iran, wie wirtschaftlicher Dauerbeschuss eine Gesellschaft zerstört, Frauen und Familien an ihre Grenzen bringt und eine „Schattenelite“ wie die Revolutionsgarden noch mächtiger macht.
Ich erzähle dir, warum Iran geografisch fast eine natürliche Festung ist; mit Gebirgen, Wüsten und der Straße von Hormus; und wieso er deshalb nicht einfach militärisch angegriffen werden kann.
Genau deshalb verlagert sich der Krieg auf die wirtschaftliche Ebene: Sanktionen, SWIFT-Ausschluss, eingefrorene Zentralbank-Gelder, Öl-Embargo, Sekundärsanktionen und Snapback-Mechanismen.
Unter anderem geht es um diese Fragen:
- Was bedeutet wirtschaftlicher Dauerbeschuss durch Sanktionen für den Iran - mit Inflation, Währungsverfall und einer Mittelschicht, die Schritt für Schritt zerbricht?
- Warum verdient die IRGC, der „Staat im Staat“, an den Sanktionen, während die Bevölkerung verarmt und um Medikamente, Essen und Perspektive kämpft?
- Wie zeigen sich Medikamentenmangel, Hunger und Brain Drain im Alltag von Frauen, Kindern und Familien und wie blutet ein Land innerlich aus?
- Was passiert, wenn die Kriegsdrohkulisse zwischen USA und Iran wächst und Finanzmärkte und Geopolitik gleichzeitig eskalieren?
Und ganz persönlich: Was hat all das mit deinem Geld, deinen ETFs und den Märkten zu tun in denen du investiert bist?
Wenn du spürst, dass Geld für dich mehr ist als Zahlen auf einem Konto, und du verstehen möchtest warum sich Energiepreise bewegen, warum Emerging Markets schwanken und warum bestimmte Branchen boomen, wenn andere Länder leiden, dann ist diese Folge für dich.